Vorbereitung auf den App Store
condoo.Vibe exportiert den iOS-Build. Store-Materialien, erforderliche Angaben und die App-Store-Einreichung werden über das eigene Apple-Entwicklerkonto vorbereitet.
Nach dem Export der iOS-Anwendung aus condoo.Vibe kannst du sie über Apples App Store verteilen.
condoo.Vibe unterstützt derzeit die Erstellung und den Export der iOS-Anwendung. Die Einreichung im App Store erfolgt separat über dein eigenes Apple-Entwicklerkonto.
condoo.Vibe erstellt die App. Du verwaltest die App-Store-Verteilung über Apple.
Wo der Ablauf in condoo.Vibe endet
Der aktuelle iOS-Ablauf in condoo.Vibe umfasst:
condoo.Vibe-PROJEKT
↓
MOBILE EINSATZBEREITSCHAFT
↓
iOS-APP ERSTELLEN
↓
DOWNLOAD / EXPORT
Ab diesem Punkt finden Apples Entwickler- und App-Store-Prozesse außerhalb von condoo.Vibe statt.
Schematisch:
condoo.Vibe
↓
iOS-Export
↓
Eigene iOS-App
↓
Apple-Entwicklungsablauf
↓
App Store
↓
Prüfung durch Apple
↓
Verteilung
Apple bestimmt die Anforderungen und den Freigabeprozess für die App-Store-Verteilung.
Ein Apple-Entwicklerkonto wird benötigt
Für die Verteilung einer App über den App Store benötigst du ein eigenes Apple-Entwicklerkonto.
Apple verwaltet die Entwicklerregistrierung getrennt von condoo.Vibe.
Agenturen sollten früh entscheiden, wem die Anwendung gehören soll.
Zum Beispiel:
condoo.Vibe
↓
Agentur erstellt App
↓
iOS-Export
↓
Apple-Entwicklerkonto des Kunden
↓
App Store
Bei einem kundeneigenen Produkt kann die Veröffentlichung über das Entwicklerkonto des Kunden die langfristige Eigentümerschaft klarer regeln.
Angaben für den App Store
condoo.Vibe benötigt nicht alle Angaben des App-Store-Eintrags, um die iOS-App zu erstellen.
Apple kann während des Verteilungsprozesses zusätzliche Informationen verlangen.
Dazu gehören möglicherweise:
- App-Name
- App-Symbol
- App-Beschreibung
- Screenshots
- App-Kategorie
- Supportinformationen
- Datenschutzinformationen
- Altersfreigabe
- Angaben zur Datennutzung
- Angaben zu Inhalten
Diese gehören zur App-Store-Veröffentlichung und nicht zum Build-Prozess von condoo.Vibe.
App-Symbol und Store-Materialien
Für den Store-Eintrag werden üblicherweise sorgfältig gestaltete Bildmaterialien benötigt.
Dazu können gehören:
- App-Symbol
- iPhone-Screenshots
- Weitere aktuell von Apple geforderte Store-Bilder
Bereite Materialien vor, die das Produkt zutreffend darstellen.
Eine CRM-App könnte beispielsweise zeigen:
- Dashboard
- Leads
- Vertriebspipeline
- Kundendetails
- Mobile Navigation
Eine Buchungs-App könnte zeigen:
- Dienstleistungen
- Buchungsablauf
- Kunden-Dashboard
- Anstehende Termine
Vermeide Screenshots mit echten privaten Kundendaten.
App-Beschreibung
Der Eintrag sollte das Produkt aus Nutzersicht erklären.
Zum Beispiel:
Acme Client Portal bietet Kunden einen zentralen Ort, um auf dem iPhone Projekte zu verfolgen, Dateien aufzurufen, Arbeitsergebnisse zu prüfen, mit ihrem Team zu kommunizieren und Fortschritte zu überblicken.
Eine hilfreiche Beschreibung beantwortet:
- Was ist die App?
- Für wen ist sie gedacht?
- Was können Nutzer damit erreichen?
App-Store-Nutzern muss die zugrunde liegende condoo.Vibe-Architektur nicht erklärt werden.
Datenschutzerklärung
Wenn die Anwendung Nutzerinformationen erhebt oder verarbeitet, kann Apple entsprechende Datenschutzhinweise und eine Datenschutzerklärung verlangen.
Das ist relevant, wenn die App Folgendes verwendet:
- Nutzerkonten
- Kundeninformationen
- Dateien
- Bilder
- Zahlungen
- Standort
- Analysen
- Externe Integrationen
Die Datenschutzerklärung sollte widerspiegeln, was die Anwendung tatsächlich macht.
Datenschutzinformationen zur App
Apple kann Angaben darüber verlangen, wie die Anwendung mit Daten umgeht.
Je nach Produkt kann das folgende Informationen betreffen:
- Kontaktinformationen
- Kontodaten
- Nutzerinhalte
- Käufe
- Dateien
- Kennungen
- Nutzungsdaten
- Weitere Aktivitäten in der Anwendung
Die Angaben sollten die tatsächliche Anwendung und alle verwendeten externen Dienste widerspiegeln.
Zum Beispiel:
NUTZER
↓
condoo.Vibe-APP
↓
NEON
↓
STRIPE / RESEND / CLOUDINARY / ANDERE DIENSTE
Ein Verständnis des Datenflusses hilft, diese Angaben präziser zu machen.
Geräteberechtigungen
Einige Apps benötigen Zugriff auf Gerätefunktionen.
Beispiele:
- Kamera
- Fotos
- Mikrofon
- Dateien
- Benachrichtigungen
- Standort
Fordere nur Berechtigungen an, die die Anwendung tatsächlich benötigt.
Eine Profilbildfunktion kann beispielsweise Zugriff auf Fotos oder die Kamera benötigen.
Eine einfache Dashboard-App sollte vermutlich keinen Standortzugriff anfordern, sofern es dafür keinen klaren Produktgrund gibt.
Den Grund für Berechtigungen erklären
Apple kann verlangen, dass Anwendungen klar erklären, warum bestimmte Berechtigungen angefordert werden.
Zum Beispiel:
Der Kamerazugriff wird zum Hochladen von Profilfotos verwendet.
Oder:
Der Zugriff auf die Fotomediathek wird benötigt, um Immobilienangeboten Bilder hinzuzufügen.
Die Berechtigung sollte im Zusammenhang mit der Funktion sinnvoll sein.
Zahlungen erfordern besondere Aufmerksamkeit
Wenn die App Folgendes verkauft:
- Digitale Abonnements
- Digitale Inhalte
- In-App-Funktionen
- Andere digitale Güter
kann Apple besondere Zahlungsvorgaben haben.
Diese können sich vom Verkauf folgender Angebote unterscheiden:
- Physische Produkte
- Dienstleistungen außerhalb der App
- Bestimmte externe Dienstleistungen
Vor der Einreichung prüfe Apples aktuelle Zahlungsvorgaben für das konkrete Geschäftsmodell.
Vor der Verteilung testen
Vor dem Beginn der App-Store-Einreichung teste die exportierte iOS-Anwendung gründlich.
Prüfe:
- App-Start
- Authentifizierung
- Navigation
- Formulare
- Datenbankfunktionen
- Uploads
- Integrationen
- Externe Links
- Mobile Layouts
- Kritische Abläufe
- Fehlerzustände
Die App-Store-Prüfung sollte nicht der erste echte Qualitätstest sein.
Wichtige Nutzerabläufe testen
Für eine SaaS-App:
App öffnen
↓
Registrieren
↓
Anmelden
↓
Dashboard
↓
Kernfunktion nutzen
↓
Kontoeinstellungen
Für eine Buchungs-App:
App öffnen
↓
Angebote durchsuchen
↓
Dienstleistung auswählen
↓
Buchen
↓
Bestätigung
Für ein Kundenportal:
Anmelden
↓
Projekte
↓
Projekt öffnen
↓
Dateien ansehen
↓
Nachricht senden
Der vollständige Kundenablauf sollte funktionieren.
Apples Prüfverfahren
Apple prüft eingereichte Apps nach den jeweils aktuellen eigenen Richtlinien und Anforderungen.
Die Prüfung kann folgende Bereiche umfassen:
- Anwendungsfunktionen
- Datenschutz
- Datenverarbeitung
- Berechtigungen
- Zahlungen
- Store-Metadaten
- Inhalte
- Nutzererfahrung
condoo.Vibe kontrolliert Apples Freigabeentscheidung nicht.
Wenn Apple die App ablehnt
Eine Ablehnung bedeutet nicht unbedingt, dass das gesamte Produkt neu erstellt werden muss.
Zuerst sollte der Grund verstanden werden.
Zum Beispiel ist:
Fehlende Datenschutzinformationen
etwas anderes als:
Die App stürzt bei der Anmeldung ab.
Wenn Apple ein Produktproblem feststellt, kehre zu condoo.Vibe zurück und behebe dieses konkrete Problem.
Zum Beispiel:
Bei der App-Store-Prüfung stürzt die App ab, wenn ein abgemeldeter Nutzer die Seite Account öffnet. Diesen Ablauf untersuchen, ohne den Rest der mobilen App zu verändern.
Anschließend:
IN condoo.Vibe BEHEBEN
↓
MOBILE EINSATZBEREITSCHAFT
↓
NEUER iOS-BUILD
↓
TESTEN
↓
ERNEUT EINREICHEN
Die App später aktualisieren
Die Anwendung wird sich voraussichtlich auch nach der Veröffentlichung weiterentwickeln.
Zum Beispiel:
VERÖFFENTLICHTE iOS-APP
↓
In condoo.Vibe verbessern
↓
Mobile Einsatzbereitschaft
↓
Neuer iOS-Build
↓
Testen
↓
Neue Version hochladen
↓
Prüfung durch Apple
↓
Veröffentlichen
condoo.Vibe bleibt die Umgebung für die Produktentwicklung, während Apple die Store-Verteilung verwaltet.
Für Agenturen
Bei der Entwicklung von iOS-Apps für Kunden kläre die Verantwortlichkeiten vor dem Start.
Entscheide:
- Wem gehört das Apple-Entwicklerkonto?
- Wem gehört die App?
- Wer bereitet Store-Materialien vor?
- Wer verwaltet Datenschutzhinweise?
- Wer beantwortet Rückfragen von Apples Prüfung?
- Wer veröffentlicht Updates?
- Wer pflegt die App?
Das vermeidet spätere Unklarheiten.
Die Rolle von condoo.Vibe
Die aktuelle Aufteilung lässt sich einfach erklären:
condoo.Vibe übernimmt
- Erstellung der Anwendung
- Mobile Einsatzbereitschaft
- Erstellung des iOS-Builds
- Export des mobilen Quellcodes
Du übernimmst außerhalb von condoo.Vibe
- Apple-Entwicklerkonto
- Store-Eintrag
- Screenshots und Eintragsmaterialien
- Datenschutzhinweise
- App-Store-Einreichung
- Apple-Prüfung
- Öffentliche Veröffentlichung
Damit ist der Ablauf klar.
Vor der App-Store-Einreichung
Bereite Folgendes vor:
- Getesteter iOS-Build
- Apple-Entwicklerkonto
- App-Name
- App-Symbol
- Beschreibung
- Screenshots
- Datenschutzerklärung, soweit erforderlich
- Datenschutzinformationen zur App
- Erforderliche Erklärungen zu Berechtigungen
- Geeignetes Zahlungsmodell
- Supportinformationen
Anschließend Apples aktuellem Einreichungsprozess folgen.
Der gesamte Weg zu iOS
Der vollständige Ablauf sieht derzeit so aus:
MIT condoo.Vibe ERSTELLEN
↓
MOBILE EINSATZBEREITSCHAFT
↓
iOS-APP ERSTELLEN
↓
DOWNLOAD / EXPORT
↓
TESTEN
↓
APPLE-ENTWICKLUNGSABLAUF
↓
APP-STORE-ANFORDERUNGEN
↓
EINREICHEN
↓
PRÜFUNG DURCH APPLE
↓
VERÖFFENTLICHEN
condoo.Vibe übernimmt Produkterstellung und Export.
Apple übernimmt die Verteilung.